Beide Akkutypen (Testobjekte) sind von der Leistung äquivalent zu einem E-Bike Akku.
Durch unser Testequipment wurde während der Untersuchung eine vielzahl von Daten aufgezeichnet.

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Die Testobjekte wurden in massiven Gitterstahlkäfigen untergebracht und durch eine externe Hitzezufuhr gleichzeitig erhitzt.
Der Li-Ion Akku begann bereits nach wenigen Minuten zu brennen, ca. 5 Sekunden später gab es eine rasche Termperaturentwicklung von 35° auf über 750°C verbunden mit explosionsartigen Bränden und giftigen Dämpfen.

Nach dem Brand: Der Akkupack wurde komplett auseinandergerissen durch die Explosionen (thermal Runaway) und komplett zerstört.

Der LiFePO4 Akku hat erst einige Zeit später zu rauchen begonnen, in Form von Überdruck-Verpuffung.
Jedoch wurde kein Feuer entfacht. Weiters wurde auch keine extreme Temperaturentwicklung festgestellt.

Durch die Verpuffung sind anstelle von Flammen "nur" giftige Dämpfe ausgetreten.

Nach dem Brand: An den Einzelzellen sind lediglich Verkohlungen der Kunstoffteile durch die externe Hitzezufuhr und der Eigenerwärmung festgestellt worden. Es fand keine thermale Kettenraktion statt.
Die Extrem-Branduntersuchung wurde supported by:
Feuer- und Zivilschutzschule Lebring
Brandschutzforum Austria (BFA)


Die Auswertung der Kenntnisse fließt in unseren Sicherheitsmaßnahmen sowohl für Akkupacks als auch für Ladetechnik mit ein.

 

Brandversuch Li-Ion vs LiFePO4
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